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Spielgerät für rumänische Kita

Witten, 28.07.2010

Spielgerät für rumänische Kita
Moritz Vockel, ein Wittener Unternehmer, hat dem Caritas-Kindergarten in Satu Mare in Rumänien ein großes Spielgerät geliefert und aufgebaut. Foto: Walter Fischer / WAZ FotoPool

Witten. Es war ein ganz normaler Sonntagabend, als sich Moritz Vockel in den Lkw setzte, lange 4000 Kilometer vor sich. Geladen hatte er ein 16 Meter langes Spielgerüst für den Kindergarten „Don Bosco“ im rumänischen Satu Mare.

Doch schon kurz nach dem Start nahm die Reise ein jähes Ende: Das Radlager war kaputt. Gücklicherweise fanden die beiden engagierte ADAC-Helfer, die das neue Radlager sofort einbauten. Damit hatten auch die Autoexperten ihr Scherflein zu dieser besonderen Fahrt beigetragen: Denn das Spielgerät im Wert von 15 000 bis 17 000 Euro ist Moritz Vockels Spende für die Kinder in Rumänien.

Der 33-Jährige  hat sich als Hersteller von Spielgeräten selbstständig gemacht. Ein gewagter Schritt, aber einer, der sich gelohnt habe: Die Auftragsbücher seien voll.

Zu der Spendenaktion kam es, weil er wie er sagt, „etwas tun wollte“. Und zwar kein Geld spenden, dessen Weg er vielleicht nicht nachvollziehen könne, sondern etwas Selbstgemachtes für die Zukunft. Und das Spielgerät, das er mit seinem Freund Sebastian Redwitz auch selbst aufbaute, halte „zwölf bis 15 Jahre“. Auf den rumänischen Kindergarten kam er über den Caritas-Verband, bei dem er früher mal Zivi war.

Kinder konnte er noch nicht auf seinem Spielgerät toben sehen – der Zement musste noch trocknen. Aber Fotos hat ihm die Teamleitung schon versprochen.

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Der Dom

Jungunternehmer nach 4000 km wieder zurück in St. Marien Witten

Kindern in Rumänien Freude gemacht

Das Spielgerät ist fertig: Moritz Vockel (li.) und Sebastian Redwitz.

Witten. „Wir bauen, damit Kinder spielen“, steht auf der weißen Zugmaschine des Transportgespanns, mit dem der Wittener Jungunternehmer Moritz Vockel auf eine 4000 km lange Reise nach Rumänien gegangen ist.

Vockel ist Hersteller von anspruchsvollen Spielgeräten für Kindergärten und Schulen. Bislang beschränkte sich sein Wirkungskreis auf NRW und Deutschland. Als ehemaliger Caritas-Zivi und Mitglied der St.-Marien-Gemeinde  wusste er von den Wittener Kontakten nach Satu Mare in Rumänien und bot seine Hilfe an. Im Kindergarten „Don Bosco“ hat Vockel jetzt als Spende ein 16 Meter langes Spielgerüst aufgebaut. Zusammen mit einem ehrenamtlichen Helfer und mit Unterstützung von Caritas-Mitarbeitern aus Satu Mare war die Arbeit an einem Tag erledigt.  Das Spielgerät erinnert an ein großes Schiff, dessen Turm und Vorderdeck  mit einer Hängebrücke verbunden sind.

Seit 20 Jahren unterhält der Wittener Caritas-Verband partnerschaftliche Kontakte zur Caritas im Dreiländereck Rumänien-Ukraine-Ungarn. „Schön, dass ausgerechnet im Jubiläumsjahr solch eine originelle Sponsoringaktion zustande kommt“, freut sich Caritas-Geschäftsführer Hartmut Claes.&nb

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